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27.11.2025

Ko-Konstruktion im Fach Deutsch: Beispiel aus Projekt SchuMaS

Erst kürzlich erschienen zeigt der Sammelband Gemeinsam Schule machen mit SchuMaS: Wissenschaft und Praxis für starke Schulen in herausfordernden Lagen, wie betreffende Schulen wirksam unterstützt und weiterentwickelt werden können. Die Publikation erläutert, welche Grundlagen Schulen benötigen, um trotz schwieriger Rahmenbedingungen gute Arbeit leisten zu können und wie vertrauensvolle Kooperationen zwischen Wissenschaft, Praxis und Verwaltung entstehen können. Durch vielfältige Beispiele, erprobte Konzepte und reflektierte Methoden bietet der Band konkrete Impulse für Personen, die Schulentwicklung in herausfordernden Kontexten gestalten und Bildungsgerechtigkeit stärken möchten.

Die Erkenntnisse basieren auf Untersuchungen des Forschungsverbundes SchuMaS (Schule macht stark), der aus insgesamt 14 Forschungseinrichtungen besteht. Er ist Teil der gemeinsamen Initiative von Bund und Ländern Schule macht stark. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Verbundes entwickeln deutschlandweit gemeinsam mit 200 Schulen praxisbezogene und wissenschaftlich fundierte Maßnahmen zur Entwicklung von Schule und Unterricht. Diese werden dann an den Schulen implementiert und die Auswirkungen wiederum einer wissenschaftlichen Überprüfung unterzogen.

Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln beschäftigte sich in einem Teilprojekt gemeinsam mit weiteren Partnern mit dem Handlungsfeld Unterricht entwickeln. Es unterstützte die Lehrkräfte der beteiligten Schulen dabei, ihren Unterricht so zu gestalten, dass alle Schülerinnen und Schüler sprachliche und mathematische Basiskompetenzen erwerben. Ein Beitrag zum nachhaltigen Transfer von Förderkonzepten durch einen ko-konstruktiven Ansatz im Fach Deutsch im vorgestellten Band stammt von den Forschenden des Mercator-Instituts. 

Der Sammelband steht open access zur Verfügung, hier geht es zum Publikationsdownload.