Aktuelles

26.09.2025

Neue Termine für Meta-Werkstatt-Gespräche

Im November stellt Dr. Stefanie Bredthauer vom Mercator-Institut der Universität zu Köln Vorgehen und Ergebnisse einer noch nicht publizierten Sekundäranalyse zum Einsatz von Multilingual Scaffolding im schulischen Unterricht von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) vor. Sie entstand auf Basis von 35 videografierten Unterrichtsstunden aus dem COLD-Projekt. Mit einem Mixed-Methods-Ansatz wurden mehrsprachige Sequenzen systematisch identifiziert und qualitativ sowie quantitativ ausgewertet. Insgesamt wurden 157 mehrsprachige Videoepisoden analysiert, die sich vier mehrsprachigkeitsdidaktischen Kategorien zuordnen lassen: Verständnissicherung, Wertschätzung von Sprachenvielfalt, Sprachvergleich, Wortschatzarbeit. Die Art des didaktischen Vorgehens lässt sich dabei als Multilingual Scaffolding beschreiben, das heißt, die mehrsprachigen Ressourcen der Lernenden werden im Rahmen einer Scaffolding-Strategie genutzt.

Im Dezember berichten Prof. Ingrid Gogolin und Dr. Nora Dünkel von der Universität Hamburg sowie Prof. Hans-Joachim Roth und Sandro Franken vom Mercator-Institut über ihr Forschungsprojekt zu Bedingungen gelingenden Transfers in der sprachlichen Bildung. Für die Interviewstudie befragen sie Akteurinnen und Akteure aus Bildungspolitik, Administration, Praxis und interessierter Öffentlichkeit, die an geförderten Modellprojekten und der begleitenden Forschung in unterschiedlichen Funktionen beteiligt waren und sind. 

Beide Veranstaltungen finden online statt und richten sich an die Mitarbeitenden aus den Projekten der Förderlinie Sprachliche Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

Lesen Sie den Bericht zum ersten Werkstatt-Gespräch mit Dr. Moritz Sahlender vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE).