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10.02.2026
Vorschulische Sprachförderung in Hessen erfolgreich
In Hessen nehmen der Pressemitteilung des hessischen Kultusministeriums nach seit der Einführung der vorschulischen Deutschförderung bereits rund 250.000 Kinder an sogenannten Vorlaufkursen teil. Hierbei handelt es sich es um verpflichtende Deutschkurse für Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf. Aktuell werden landesweit knapp 17.000 Kinder ein Jahr vor der Einschulung gezielt gefördert, so das Ministerium. Auf diese Weise erhalten sie die Möglichkeit, mit ausreichenden Sprachkenntnissen in die Grundschule starten zu können.
Bereits seit 2021 ist die Teilnahme für Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf verbindlich. Nach einer standardisierten Sprachstandserhebung besuchen sie die Kurse in Grundschulen oder Kitas, wobei der überwiegende Teil anschließend regulär in die erste Klasse wechselt. Mit der Entwicklung und Durchführung der Kurse sieht sich Hessen als bundesweiter Vorreiter.
Die früh einsetzende Sprachförderung zeigt laut Land deutliche Effekte: Schulische Zurückstellungen und Klassenwiederholungen aus sprachlichen Gründen sind zurückgegangen, zugleich haben sich die Bildungsabschlüsse insbesondere von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund verbessert. Das hessische Modell gilt inzwischen bundesweit als Orientierung, weitere Länder haben vergleichbare Programme eingeführt oder angekündigt.
Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung.